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Blog: Kreatives Schreiben

Vanishing Twin

Gepostet am 20. März 2020 um 18:25

Kurzgeschichte einer Begegnung:

Eingebetet im Alltagsgeschäft, unvorbereitet trafen sich unsere Seelen inmitten einer sterilen und doch sehr persönlichen Sprechstunde:

Nun, wie merkt eine Seele, dass sie einen alten Freund vor sich stehen hat: Sie spürt es, sie sieht es, sie hört es. MANN könnte sagen, SIE riecht es, aber vor allem weiss SIE es! Und doch war von Anfang an klar, dass uns eine Distanz mehrer Lebens- Zyklen trennt. Wie traurig. Wie grosse wäre unser Beziehungspotential gewesen?! Wir werden es wahrscheinlich nur erahnen können!

Ich kann mich erinnern, als ob es gestern gewesen wäre, ich wusste es im Augenblick unserer ersten Begegnung. Deine Klasse, wie Du mir gegenüber getreten bist, die Art und Weise wie Du mich angeschaut hast.

Das Echo Deiner Komplimente.

An den wunderschönen Farben Deiner Robe, welche sehr achtsam & sorgfältig abgestimmt und gepflegt war, alles feinsäuberlich durchdacht, alles hat seinen Sinn und seinen Zweck. Eine Symphonie von Material, Kolorierung & Textur. Was wäre, wenn alles was Du trägst, besitzt und bist einer authentischen Geschichte entspringen würde?

Wie sagt man so schön, die Qualitäten, welche man selber noch nicht leben kann, erkennt man sofort und in voller Kraft im Spiegelbild des Gegenübers.

Ein Gefühl von Faszination gepaart mit Ehrfurcht und Bewunderung breitete sich in meiner gefühlten Weiblichkeit aus und hinterliess einen sanften Regenbogen voller Inspiration. Dein Licht suchte sich den Weg durch die Wolkendecke und löschte alle meine vererbten Limitierungen.

Deine Erscheinung mit all den bedeutenden Details, vermittelte mir unmittelbar ein Gefühl von Ordnung, Sicherheit & Geborgenheit. Ganz bestimmt kennen wir uns schon sehr sehr lange!

Ganz fliessend, freundschaftlich & natürlich entstand ein schriftlicher hochqualitativer Kontakt, welcher bis ins JETZT reicht. Seine Intensität und Langzeitwirkung machen mir Angst mich erneut verlieren zu können.

Die Angst, mich in die falschen Arme fallen zu lassen, steht wie ein Schatten erneut hinter mir. Eine Erinnerung an meinen verlorenen Zwilling, mit welchem ich gedacht! abgeschlossen hätte und nun merke, dass dies wohl mehr eine gewünschte Illusion war.

Aus dem NICHTS wurde ich zu einem neuen Kontakt förmlich gerufen und ich dachte, die Zeit könnte Muster/ Prägungen oder Schattenanteile transformieren ohne mein Zutun!

Dem jedoch war nicht so! Ich bin nun bereit mich dem ganzen Prozess noch einmal hinzugeben, um mir die Chance zu eröffnen einen weiteren Anteil in mir auszuheilen. Mich erneut mit dem Loslassen zu beschäftigen und mich ganz bewusst für dieses Thema gewollt zu entscheiden. Ich dachte, ich könnte es umschiffen, wie eine Sandbank im Meer. Manchmal überschlagen sich die Ereignisse in unserem Leben schneller als gedacht. Manchmal ist das Gefühl tatsächlich schneller, als Gott es je erlauben könnte! Und doch möchte ich es herzlich Willkommen heissen mit all seinen Facetten: Höhen & Tiefen: seiner Dichte & Klebrigkeit, seiner Bedrohlichkeit & seinem Schmerzpotential!

(You fill up my senses, like a night in a forest, like the mountains in springtime, like a walk in the rain, like a storm in the desert, like a sleepy blue ocean, You fill up my senses, Come fill me again, Come let me love you, Let me give my life to you, Let me drown in your laughter, Let me die in your arms, Let me lay down beside you, Let me always be with you, Come let me love you, Come love me again)!

Dieser Song von J. Denver tröstet & berührt mich zugleich , denn er zeigt auf, dass mein Thema „ der verlorene Zwilling“ bewusst oder unbewusst ein kollektives Thema darstellt, welches früher und gerade in der jetzigen historischen Saturn- Pluto Konjunktion geheilt werden darf und soll. Das Dunkle in uns darf nun erkundet, entdeckt, erkannt und belichtet werden! Manchmal braucht es gerade dies, um erneut wachsen zu können! Und so frage ich mich: Wie gross dürfen wir noch werden?!

Manchmal muss man den Berg überqueren, obwohl man ihn am liebsten umrunden möchte! Vielleicht geht es auch darum, endlich zu erkennen und zu begreifen, dass keine Schutzgrenze uns je vor dem tiefen Schmerz, der Bedrohung, der Gefahr bewahren kann, sondern der Schmerz in uns nur gefangen wäre!

Meiner persönlichen Meinung nach geht es darum, ZUZULASSEN: Alles: Sich dem JETZT hinzugeben. Mutig, achtsam, authentisch & verletzlich und das Spüren erneut zu riskieren mit der Motivation das erneut Durchlebte so endlich verarbeiten, verdauen & beerdigen können. Zu Grabe tragen: Sich verabschieden um zu wissen, dass alles einem Plan unterliegt und sich die Ordnung gemäss den Naturgesetzen entfalten wird zu Gunsten jeder einzelnen Seele und deren Bewusstseinspotential! By unique-beyoutiful

 

Kategorien: Kurzgeschichte einer Begegnung

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