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Blog: Kreatives Schreiben

Der Kuss...

Gepostet am 7. Februar 2020 um 16:15

Kurzgeschichte einer Begegnung: Der Kuss: Wo fängt Lust an & wo setzt das Muster ein?

Eine gute und mir sehr am Herzen liegende Freundin erzählte mir kürzlich von ihrer frischen Liebe, mit dem Wunsch… also mit der Lust… auf einen schönen Abend stellt sich dann plötzlich die Liebe in Person vor, unerwartet und mit aller Intensität.

Ja, die Liebe zeigt sich wann sie möchte. Sie nimmt keine Rücksicht auf Unpässlichkeit, Raum oder Zeit. Liebe ist das Bouquet zugrundeliegender Lust, Lust im Sinne von Appetit, Appetit im Sinne von was und in welcher Form benötigt mein Körper mit seinen 5 Doshas:

5 Ausrichtungen, welche nicht unterschiedlicher in seinen Bedürfnissen sein könnte:

Was gelüstet unseren Körper? Was braucht unsere Energiehülle?

Welche Emotionen dürfen wir wie Ballast über Board werfen?

Was braucht unsere intellektuelle Hülle für Nahrung und wann sind wir unter- oder überfordert?

Und was speist unsere Wonnehülle, was blockiert unsere Verbindung zum Höheren und was treffen wir dort oben an? Ein Mann oder eine Frau und was wäre uns sympathischer?

 

In welchem Tempo steuern wir unseren WohlFühlpunkt, die Lagune unserer ganz persönlichen Extase, an?

Wie stark dürfen und müssen wir hinein spüren, eintauchen und die Schrittlänge erneut Tag für Tag anpassen?

Was macht die Nähe des WohlFühlpunktes mit uns und wie äusserst er sich?

Wo kann die Lust gesteigert werden und wo kippt sie über in Übersättigung und Überforderung unseres ganzen Seins bis hin zur Frustration, die Essenz dieser Befriedung selbständig zerstört zu haben, um erneut der Sabotage des Wiederversuchs zu unterliegen.

Da fängt das wirklich Muster an, welches durchbrochen und geheilt werden darf. Oft ist dieses Muster gekoppelt mit einer Angst, und die Angst hat ihre Wurzeln zu oft im Unter- Bewusstsein seiner eigenen Sterblichkeit!

Ja! wo zeichnet sich die sehr dünne und fast unsichtbare Grenze durch? Wir spüren sie mehr und mehr und können das Vertrauen in uns stärken, was wir dann wieder ganz gezielt ins Aussen hineintragen dürfen.

 

In genau diesem Aussen treffen wird dann auf die physische Manifestation und dürfen an ihr unser Erlerntes testen und üben. Wie oft habt ihr den Wunsch durchlebt?

Spürt ihr die Lust jemanden zu Küssen?

Wie oft lässt uns diese erste orale Interaktion mit dem ganzen Universum des Gegenübers in Verbindung treten, sie auskosten? Der Saft des Speichels in der Repräsentanz als Informationsträger aller Qualitäten und Erinnerungen einer anderen Seele?

Das Gefühl von Symbiose und das Eintauchen in einen anderen Ozean, welcher mir so ähnlich und doch so fremd erscheint.

Ich möchte ihn erkundigen, möchte ihn schmecken können, habe das Bedürfnis in ihm zu lesen und Kontrolle über dieses orale Wunder zu erlangen. Das Gefühl bis tief in den eigenen Schoss vorschiessen lassen bis es uns in unserer tiefen Entstehung verwurzelt und daran erinnert, wie wir einst mit unserer Mutter verbunden gewesen sind.

Genau dieses Gefühl nach Nabelschnur zieht sich wie ein Strang der Sicherheit durch unser Körperzentrum. Daran können wir uns nur für einen ganz kurzen Moment festhalten und der Schmerz des Verlorenseins geht in der Unendlichkeit verloren.

Sich Hingeben der Lust hat also etwas therapeutisches, etwas erholsames & zugleich lebendiges, denn durch den Kuss wird uns erneutes Leben eingehaucht. Das Leben, was wir so oft nicht mehr spüren können.

Über den Kuss erfahren wir wer für unser System kompatibel ist.

Glaubt ihm! Schenkt ihm eine Stimme und lasst Euch durch nichts davon abbringen. Es ist wie bei den giftigen Substanzen, wir spüren ihr Gift schon auf der Zungenspitze, wenn nicht sogar schon an den Lippen?

Und dies ist nur das eine Sinnesorgan. Da gäbe es noch die Nase, die Ohren, die Augen, das Herz und die Haut! Und vom Tastsinn sprechen wir ein anderes Mal!

Der Kuss ist Liebe machen im Kleinen und doch wird er als das Grosse empfunden. Die erste grosse Brücke zur Seele im Gegenüber.

Zum Thema Lust gibt es eine wertvolle Übung von Safi Nidiaye, eine meiner liebsten Autorinnen: Weg durch die Wüste der Wahrheit!!! Sehr zu empfehlen!

Folgt einen Monat dem Pfad Eurer Lust & Euer Herz wird blühen und die Angst wird sich ein anderes Zuhause suchen müssen, denn da wo das Herz ist, gibt es keine Angst.

Die Lust als Schlüssel zum Herzen verwenden… mit dem täglichen Versuch so lange als möglich im WohlFühlpunkt zu verweilen & die eigene innere Lagune ausheilen und strahlen lassen, so dass sie mehr und mehr in den weiten Ozean der Welt überschwappen darf.

Jim Carrey lebt uns dies im Film der JA- Sager vor! Lasst uns Ja sagen, Ja zur Lust, Ja zum eigenen Herzen, Ja zur „Emotionalen Intelligenz“, Ja zum eigenen Gefühlten und Ja zu uns SELBST.

Komme was wolle und vor allem komme WER wolle! Und hast Du nun Lust auf einen Kuss? Was und Wen magst Du beküssen? …. think about it… and try to be as honest as possible…

Kategorien: Kurzgeschichte einer Begegnung

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