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Blog: Kreatives Schreiben

Festland versus Insel

Gepostet am 18. Januar 2020 um 15:55

Kurzgeschichte einer Begegnung: Eine Begegnung mit mir selber: 

Mein langjähriger & über alles geliebter Lehrer und Seelenbegleiter hat mir vor ein paar Tagen nach einer sehr intensiven und emotionalen Sitzung folgendes gesagt: Höre auf Dich Selina, JA … und er sah mir tief in die Augen … denn DU fühlst es wirklich! In diesem einen Wort: WIRKLICH; lag soviel Klarheit und gleichzeitig eine ausgeprägte Ernsthaftigkeit. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein. In aller Ewigkeit.

In der ganzen Heilsitzung habe ich es bewusst unterlassen nach einer Bestätigung oder Rückversicherung zu fragen… gar zu bitten, denn ich wollte mein Eigenes nicht mehr erneut anzweifeln. Ich wollte dem „Gefühlten“ einfach trauen.

Ohne Erwartung, mich seinen heilenden Händen hingeben und Harmonie & Frieden über meinen Körper ausbreiten lassen, wie ein sanftweiches Tuch, welches über meine tiefen Seelenwunden gelegt wird.

Genau diese Wunden, welche man im Alltag KEINEM ansieht, welche sich in der Gesellschaft so gut verstecken lassen. Doch wenn man in Berührung mit seinen ganz tief empfundenen Traumatas kommt und seien sie von diesem oder einem jenen Leben, überraschen sie einem und genau auf diese Überraschungen sollten wir acht geben, uns diesem kurzen augenblicklichen Gefühl, welches manchmal nur in Sekunden erscheint, hingeben, zuhören sowie versuchen zu verstehen, was da genau in uns lebendig ist und was es von uns braucht.

Manchmal ein Nein aussprechen, manchmal wenn wir A sagen uns doch für B entscheiden, obwohl alle ANDEREN Ja sagen können & wollen.

 

Die Wahrheit in Dir kann Dich vor vielem Bewahren und Dir den einen oder anderen Umweg und vor allem Schmerz ersparen.

Seine Worte haben mich sehr tief bewegt und mich in meiner eigenen Seele verankert.

So oft zweifeln wir an unserem eigenen Empfundenen und doch zeigt sich die Wahrheit immer in einem inneren Gefühl von Unbehagen, einer Unbequemlichkeit, wie ein Hund, welcher sich viele Male dreht, bevor er sich endlich hinlegen tut. So erging es mir mit einer Entscheidung, welche ich für mich alleine treffen wollte und ich den Ausgang steuern wollte. Ich habe den Wunsch, dieses besondere mir empfohlene Ziel zu verfolgen, einfach fallen lassen und akzeptiert, dass es mir, und obwohl für so viele ANDERE passend, nicht entspricht. Und doch blieb die Sache im Kern als Wunsch bestehen. Eine Ausrichtung, welche mir so sehr zusagt, so vieles mir erklärt und schenken vermag. Und so habe ich es für einen Augenblick erneut und bewusst fallen gelassen. Ganz und tief. Ich habe es vergessen und losgelassen. Akzeptiert, dass mein ganzes Wesen noch nicht oder nie, wenn dieses Wort denn existiert, parat dafür ist.

Und so habe ich heute aus dem Nichts, wenn es denn als dies bezeichnet werden kann, eine Eingebung erhalten, welche mir eine so klare und saubere Erklärung abgeliefert hat, dass ich nur staunen konnte. Und ich wurde mit diesem Wissen an einen anderen Lehrer, einen Sufi erinnert, welcher mir vor Monaten eine ganz essentielle, persönliche Weisheit über mein eigenes Wesen vermittelt hat, die feurige, freiheitsliebende & ethische SchützeNatur, welche aus eben diesem Nichts getreten ist und mich mit so viel Wahrheit erfüllt hat, dass ich nun wirklich verstehen kann und über alles annehmen kann. Nun weiss ich wohin ich gehen kann, wo es eine Möglichkeit gibt. Wo es einen Weg gibt, welcher das ANDERE in seinem Sosein überbrücken lässt.

Manchmal kann man im Leben tatsächlich einfach etwas überspringen und landet an einem gefühlten freien und unbelasteten Ort für die eigene, gefühlte Seele.

Kategorien: Kurzgeschichte einer Begegnung

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