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  Be you... be you tiful 

Kreatives Schreiben

Ein Land von Wüste, Datteln und Zelten!

Gepostet am 29. Dezember 2019 um 13:55

Kurzgeschichte einer Begegnung:

 

Durch einen Unfall provoziert haben sich unsere Wege vor drei Jahren gekreuzt. Als wir uns das erste Mal von Auge zu Auge, von Geist zu Geist und von Körper zu Körper WAHRgenommen haben, wusste ich, dass wir uns von weit her in Form von Land, Sprache, Kultur & Begegnung kennen. So frage ich mich? War es nun wirklich unsere erste Begegnung oder wie viele Male wiederholt sich diese Szenerie schon wieder aufs Neue.

 

Ja, unsere Wege treffen sich scheinbar magisch immer & immer wieder und doch muss dies nicht heissen, dass man für einander bestimmt ist. Selbst unsere Träume wurden von einer Begegnung nicht verschont. Wenn ich Dich sehe werde ich in ein Land von Wüste, Datteln und Zelten zurückversetzt. Dein Charakter bestückt mit Stolz, Manneskraft und sanfter Arroganz vermischt mit einem herben Duft nach den Elementen des Kontinent Asiens. Unsere Begegnung, ein kurzer Ablauf von derselben Wiederholung eines schon viele Male durchleben Dramas einer Liebe, welche nicht unterschiedlicher in seiner Vorstellung empfunden werden könnte. Eine Besitzergreifung des Weiblichen, welches sich nun endlich zu befreien vermag und sich durch die alten Beschwörungen nicht mehr ködern lassen mag. Und doch ist da eine starke Vertrautheit, ich würde sagen gefühlt auf der Seelenebene, welche uns wie aus der Vogelperspektive erkennen lässt, um was es wirklich geht. Nicht um einen Kampf der Geschlechter, in der Überzeugung den anderen zur Liebe zu bekennen, sondern um den gegenseitigen Respekt, welcher nun vielleicht das erste Mal in seiner ersten Rohheit gelebt werden darf.

 

Dein ganzes Sein ist mir bekannt, vertraut. Die Farbe der Haut, die Struktur Deiner Haare sowie dein Temperament, alles eine Symphonie des mir Bekannten und doch gibt es da etwas, was mich zutiefst verunsichert, irritiert. Ein Fleck, eine Raumforderung, ein Schatten in dem Auge. Er macht mir Angst, er warnt mich und lässt mich auf Distanz gehen. Die flüssigen Anteile meines Körpers ziehen sich zusammen und möchten dem offenen Blick nicht begegnen und doch ist es heute das erste Mal auf Augenhöhe passiert.

 

Ein einfaches Thanks und ein einfaches Your are welcome haben sich gefunden, in einem sterilen Gang, welcher sich aus dem Nichts mit Wärme und einem tiefen Verstehen und Anerkennen gefüllt hat. Für einen Moment konnte man sich gegenseitig so annehmen wie man ist und gegenseitig mit einem einzigen Wort die vollkommene Annahme des Gegenübers aussprechen und quittieren.

 

Jetzt haben wir verstanden und können uns im Frieden ziehen lassen. Unser Seelenauftrag wurde erfüllt und es entsteht ein Raum für Neues.

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